Gut geplant ist halb gewonnen: Das Geheimnis erfolgreicher Teamarbeit

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In den allermeisten Firmen ist Teamwork aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Mit gutem Grund, denn das Arbeiten im Team birgt viele Vorteile. Ein Selbstläufer ist es trotzdem nicht. Damit sich die gewünschten Ergebnisse einstellen, muss die Zusammenarbeit gezielt organisiert werden.

Im Prinzip ist Teamarbeit die beste Methode, um komplexe Aufgaben zu lösen. Jeder steuert eine einzigartige Perspektive bei, Ideen werden schnell in die Tat umgesetzt und es gibt mehr Augen, die Fallstricke rechtzeitig erkennen können. Klingt alles super, hat aber einen Haken: Menschen, die gemeinsam an einer Lösung arbeiten, sind so überzeugt von ihrem Tun, dass ihr Urteilsvermögen nachlässt und sie letztendlich betriebsblind werden. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die 2012 in der Fachzeitschrift Psychology Today veröffentlicht wurde. Wenn ein Team glaubt, die bestmögliche Entscheidung zu treffen, dabei aber offensichtliche Probleme einfach übersieht, dann ist die hochgelobte „Teamarbeit“ nur ein weiterer Weg zu scheitern.

Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt, der tatsächlich noch schwerer wiegt als irriges Gruppendenken. Nämlich die Organisation der Teamarbeit an sich. Untersuchungen haben gezeigt, dass Teams schlechtere Ergebnisse erzielen, wenn ihre Zusammenarbeit nicht ordentlich organisiert wird. In einem Team ist jeder Einzelne gefordert, einen Beitrag zu leisten. Diese Anforderung steigt mit der Position in der Firmenhierarchie exponentiell an. Besonders wichtig – und womöglich auch kostspielig –ist dieser Punkt in kleineren Firmen, in denen Mitarbeiter und Manager oft verschiedene Rollen und Zuständigkeiten haben. Nicht nur, dass ihre Zeit besonders wertvoll ist. Wenn sich eine Person auf mehrere Rollen konzentrieren muss, wird es umso schwieriger für sie, den Herdentrieb im Team zu bekämpfen. Die meisten Unternehmen lassen sich von dieser Herausforderung entmutigen. Das muss nicht sein. Die richtigen Rahmenbedingungen für effiziente Teamarbeit zu schaffen ist nicht einfach, aber mit der richtigen Mentalität und geeigneten Werkzeugen durchaus machbar.

1. Die richtigen Partner

Wenn ihr Teams bildet, holt euch Leute mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen, Stärken und Schwächen an Bord, die sich gegenseitig ergänzen und Ideen kritisch hinterfragen können. Kooperiert auch mit anderen Firmen – vor allem aus komplementären Branchen. Die Harvard Business Review empfiehlt drei Schritte, um die richtigen Partner zu finden: 1. Analysiert die Stärken und Schwächen eures Unternehmens. 2. Findet heraus, ob die Chemie zwischen euch stimmt. 3. Achtet darauf, dass ihr auch jenseits von Produkt- oder Finanzfragen kompatibel seid. Soll heißen: Haltet Ausschau nach Firmen mit einer ähnlichen Philosophie. Die Organisation effektiver Zusammenarbeit geht nämlich über Kommunikation und Teamarbeit hinaus. Sie sollte in eurer Firmenphilosophie verankert sein und immer Priorität haben.

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2. Klare Zuständigkeiten

Sobald ein Team steht, muss eine klare Rollenverteilung stattfinden. Laut einer 2015 durchgeführten Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Gallup wissen 50 Prozent der amerikanischen Arbeitskräfte nicht, was von ihnen erwartet wird. Nur 38 Prozent der Führungskräfte besprechen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern, für welche Aufgaben sie konkret zuständig sind. Triff eine Entscheidung, wer sich um Verkaufsgespräche kümmern und wer die Budgetplanung machen soll. Wenn ein Mitarbeiter eine klare Aufgabe zugewiesen bekommt, wird er selbstbewusst die volle Verantwortung dafür übernehmen. Aufgabe der anderen Teammitglieder ist es, sie wenn nötig zur Rechenschaft zu ziehen. Entsprechende Meetings müssen klar kommuniziert werden. Dabei ist es wichtig, dass alle Mitglieder teilnehmen können. Für die Planung eignet sich ein Tool wie absence.io, mit dem du einen guten Überblick über anstehende Urlaube und andere Abwesenheiten gewinnst und Tage blockieren kannst, an denen das ganze Team am Besprechungstisch sitzen muss.

3. Gute Vorbereitung

Vor einem Meeting sollten alle ihre Hausaufgaben machen und bei den harten Fakten auf dem neuesten Stand sein. Es sei denn ihr wollt zu den Firmen gehören, deren Mitarbeiter 300.000 Stunden im Jahr mit Meetings verplempern. Stelle auch sicher, dass alle Teammitglieder zeitnah über Änderungen informiert werden. Wenn jeder gut vorbereitet ist (und an Füllwörtern gespart wird), werden eure Meetings produktiver, kreativer und vor allem zielführender.

 

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