Horror am Arbeitsplatz: 5 Killer-Sprüche für ein Arbeitsklima zum Gruseln

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Gemeine Chefs sind großartiges Material für Film und Fernsehen. Fieslinge wie Bernd Stromberg oder Gordon Gekko sind auf dem Bildschirm Kult. Im wahren Leben aber ist es eher der einfühlsame Chef, der respektiert wird und mit seiner Arbeit Berge versetzt. Doch nicht nur das: Es zahlt sich sogar aus, ein netter Chef zu sein! In puncto Zufriedenheit am Arbeitsplatz geht nichts geht über gute Kollegen. Ok, das ist dir jetzt vermutlich nicht neu. Aber hier ist der Knackpunkt: Für knapp 50% der deutschen Fachkräfte ist ein gutes Arbeitsklima wichtiger als ein hohes Gehalt. Andersherum sorgt ein schlechtes Unternehmensklima dafür, dass Geld und Aufstiegschancen stark an Bedeutung gewinnen. Fazit: Wertschätzung am Arbeitsplatz sticht höheres Gehalt! Du willst kein Büro-Schreck sein? Dann solltest du um Sprüche wie diese einen großen Bogen machen.

1. „Sie werden hier nicht fürs Denken bezahlt!“

Diese Aussage ist nicht nur unverschämt, sondern grenzt an Missbrauch der Führungsposition. Ein Unternehmen lebt von kompetenten Mitarbeitern. Kluge Köpfe stellen Fragen, wenn sie etwas nicht verstehen. Sie haben gute Ideen und Verbesserungsvorschläge. Ein guter Chef hört seinen Mitarbeitern zu. Die „Chef-Karte“ sollte – wenn überhaupt – nur dann gezogen werden, wenn einmal absolut keine Einigkeit erzielt werden kann. Begründe deine Entscheidung höflich und stelle klar, dass du für die Folgen deines Handelns die Verantwortung übernimmst.

2. „Dann finde ich eben einen anderen, der es macht.“

Wie bitte? Das ist ja schon fast Erpressung! Wer so etwas sagt, ist kindisch und aggressiv. Die berufliche Zukunft eines Mitarbeiters zu bedrohen ist der denkbar schlechteste Weg, seine Ziele zu erreichen. Durch Angst lassen sich vielleicht kurzfristige Ergebnisse, aber sicher keine dauerhaften Erfolge erzielen. Und Mitarbeiter, die um ihren Arbeitsplatz bangen müssen, sind erwiesenermaßen weniger produktiv und fehlen häufiger! Zögert ein Mitarbeiter, eine neue Aufgabe zu übernehmen, dann frage ihn sachlich nach dem Grund. Geht es um Tätigkeiten, die seiner Stellenbeschreibung entsprechen, dann solltest du einen neutralen Vermittler wie z.B. einen Personalmanager hinzuziehen.

3. „Wie oft muss ich Ihnen das noch erklären?“

Wer eine inklusive Unternehmenskultur schaffen will, wird mit solchen Sprüchen jegliche Fortschritte schnell zunichtemachen. Wenn Mitarbeiter Fragen oder Probleme haben, sollte man sie immer ernst nehmen. Natürlich sind manche Kollegen anstrengender als andere – davon kann jede Führungskraft ein Lied singen. Ein echter Profi weiß aber, wann Geduld angesagt ist. Mitarbeiter bloßzustellen ist jedenfalls ein absolutes No-go.

4. „Ich habe jetzt keine Zeit für Sie.“

Jeder ist mal im Zeitdruck, keine Frage. Aber einem Mitarbeiter so wenig Wertschätzung entgegenzubringen, ist einfach inakzeptabel. Nicht nur aus Mitarbeitersicht, sondern auch mit Blick auf das Unternehmen. In einer seiner jüngsten Studien kommt das Beratungsunternehmen Gallup zu dem Ergebnis, dass der deutschen Wirtschaft durch unmotivierte Mitarbeiter Produktivitätseinbußen von bis zu 105 Milliarden Euro pro Jahr entstehen. Was also tun? Erkläre freundlich, dass du gerade ziemlich im Stress bist, dir aber gerne Zeit für ein Meeting nimmst. Und vergiss nicht, dein Wort zu halten!

5. „Feedbackgespräch? Brauchen wir nicht. Wenn Sie etwas falsch machen, werde ich Ihnen das schon sagen.“

Wer glaubt, dass sich Menschen aus dem Nichts heraus verbessern können, liegt falsch. Nimm dir regelmäßig Zeit für ein persönliches Gespräch mit deinen Mitarbeitern. Am besten einmal im Quartal. Gib ihnen beim ersten Meeting konkrete und messbare Ziele an die Hand; beim nächsten Mal haben dann beide Seiten einen Ausgangspunkt, um über Verbesserungsansätze oder Optimierungsvorschläge zu sprechen. Ein Entwicklungsplan ist ebenfalls innvoll, um die Mitarbeiterbindung zu stärken. Wie Gallup in einer anderen Studie herausgefunden hat, können durch ein höheres Mitarbeiterengagement und eine bessere Kommunikation Produktivitätssteigerungen von bis zu 21 Prozent erzielt werden.

 

Gratulation, du hast diesen Artikel bis ans Ende gelesen! Damit stehen die Chancen ganz gut, dass du auch in puncto Urlaubsplanung ein guter Chef sein willst. Mit absence.io bist du auf der sicheren Seite, versprochen. Darauf vertrauen auch Firmen wie MyTheresa und Check24.

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