Zielvereinbarungen, die Unternehmen voranbringen und Mitarbeiter glücklich machen

Tipps zum Zielvereinbarungen formulieren

Ein Großteil der Unternehmen setzt auf Zielvereinbarungen – zumindest in gewissen Abteilungen. Doch viele Ziele sind weder realistisch gesteckt noch messbar oder dokumentiert. Und hier liegt der große Fehler! Ziele sollen den Mitarbeiter anspornen, ihn motivieren – doch diese schwammigen Vereinbarungen bewirken genau das Gegenteil. Wir geben dir Tipps, wie du Ziele richtig formulierst, sodass dein Unternehmen davon profitiert und auch deine Mitarbeiter glücklich sind.

Könnten Sie Ihre Ziele jetzt auswendig nennen?

Teilweise 47.4%
Ja 27%
Nein 24.2%
Keine Ahnung 1.4%

Ergebnisse der Studie „Wirksamkeit von Zielvereinbarungen“ der Saaman AG

Zielvereinbarungen, an die sich keiner mehr erinnern kann

Was bringen Ziele, wenn sich dann niemand mehr an sie erinnern kann? Richtig, gar nichts! Doch die oben genannte Studie zeigt ganz deutlich, dass die Mehrzahl der Mitarbeiter in Unternehmen ihre Ziele nicht vollständig oder gar nicht nennen kann. Da stellt sich die Frage nach dem Warum! Diese lässt sich ziemlich einfach beantworten: In vielen Unternehmen werden die Zielvereinbarungen nicht klar und einfach formuliert. Außerdem stellen sie keine Verbindlichkeit da, da sie nicht an Konsequenzen oder Boni gebunden sind. Kleines Beispiel gefällig? Ein Sales -Mitarbeiter, der 30 oder 40 Prozent bonusbasiert bezahlt wird, wir dir seine Ziele wie aus der Pistole geschossen wiedergeben können. Das Gleiche gilt für einen Angestellten, der im letzten Mitarbeitergespräch zwei bis drei klar formulierte (1 Satz!) Ziele bekommen hat, die schriftlich festgehalten wurden.

Die SMART-Formel – verständliche Ziele für deine Mitarbeiter

Gut durchdachte Zielvereinbarungen tragen zur Mitarbeitermotivation bei – vor allem wenn sie an einen materiellen oder finanziellen Bonus geknüpft sind. Wie schaffst du es also, dass sich deine Mitarbeiter noch an ihre Ziele erinnern können? Wir können dir hier nur wärmsten die SMART-Formal ans Herz legen:

SMART

  • Specific (Spezifisch)
  • Measurable (Messbar)
  • Achievable (Erreichbar auch gerne attraktiv oder akzeptiert)
  • Reasonable (realistisch)
  • Time-bound (Terminiert)

Beispiele für gelungene Zielvereinbarungen – und wie du es besser nicht machen solltest

Wir haben einfachheitshalber ein paar Beispiel-Ziele fürs Marketing formuliert. Die SMART-Formel lässt sich aber natürlich auf jeden Bereich anwenden.

So geht`s:

Steigerung des Organic Search Traffics um 10% innerhalb der nächsten 3 Monate.

So geht’s nicht:

Wir wollen besser bei Google ranken.

Wo liegt hier der Unterschied? Die erste Version wurde nach den SMART-Kriterien verfasst. Das Ziel ist spezifisch, also präzise sowie einfach formuliert. Es kann nicht anders interpretiert werden. Es geht um eine 10-prozentige Erhöhung des Organic Search Traffics. Es ist messbar via Google Analytics. Außerdem ist die Zielvereinbarung erreichbar und dein Mitarbeiter wird sie akzeptieren. Es ist zwar eine anspruchsvolle Aufgabe, aber nicht unrealistisch. Damit wäre auch direkt der nächste Punkt abgehakt. Dazu ist eine zeitliche Frist gegeben, da das Ziel auf drei Monate ausgelegt ist. Die zweite Version hingegen erfüllt keinen dieser Punkte. Man weißt nicht genau, was gesteigert werden soll (Organic Search Traffic? Rankings? Sichtbarkeitsindex?), um wie viel und bis wann.

So geht`s:

Veröffentlichung von 20 Artikeln auf dem Blog innerhalb des nächsten Monats.

So geht’s nicht:

Wir wollen mehr Artikel schreiben.

So geht`s:

Erhöhung der Conversion-Rate um 5% auf der Website innerhalb von 3 Monaten.

So geht’s nicht:

Wir wollen mehr Kunden generieren.

So gelingt es beim nächsten Gespräch

Das nächste Feedbackgespräch steht an und du musst mal wieder Ziele mit den Angestellten vereinbaren? Dann teste doch gleich mal unsere Tipps! Übrigens: Ziele schüttelt man nicht einfach aus dem Ärmel, sie benötigen viel Vorarbeit. Vor dem Gespräch solltest du unbedingt einen Blick auf die Zahlen der letzten Monate werfen, um realistische Anforderungen zu stellen. Außerdem müssen die Zielvereinbarungen eng verknüpft mit den Unternehmenszielen sein. Was bringt ein Ziel für den Organic Traffic, wenn ihr euch fürs nächste Quartal ausschließlich auf Social Media fokussiert? All diese Dinge musst du im Blick haben und in deine Entscheidungen einfließen lassen. Auch das gehört zur Mitarbeiterführung dazu. 

Mitarbeiterziele erfüllt – Und dann?

Im letzten Schritt überlegst du dir, was auf die Erfüllung der Ziele folgt. Gibt es einen Bonus? Ein Händeschütteln? Oder eine Sachleistung? Außerdem gilt es auch zu klären, was passiert, wenn das Ziel nicht erreicht wird. Wir hoffen, wir konnten dir mit unseren Tipps weiterhelfen und du startest entspannt und gut vorbereitet ins nächste Zielvereinbarungsgespräch!

Übrigens: Die Zielvereinbarung kannst du auch als Dokument in der digitalen Personalakte von absence.io ablegen. So vergisst keiner mehr seine Ziele! Und sollte es doch mal vorkommen, kann dein Mitarbeiter oder du mit einem Klick darauf zugreifen. Möchtest du mehr über absence.io und die digitale Personalakte erfahren? Dann vereinbare doch gleich eine kostenlose Produktdemo.
 

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